#wanderlust im Nationalpark Gesäuse

An Christi Himmelfahrt Richtung Himmel wandern. Genau mein Stil. Einen Tag nach dem europäischen Tag der Parke, lud der Nationalpark Gesäuse gemeinsam mit der Dachmarke Nationalparks Austria zur Sternwanderung im Gesäuse ein. „Sternderl schaun“ stand dabei aber nicht am Programm. Es teilten sich hierbei vier verschiedene Wanderstrecken sternförmig auseinander und trafen sich bei der Kölblam nahe Johnsbach zur gemeinsamen Feier.
An die 150 TeilnehmerInnen aus Österreich und Deutschland haben dem trüben, aber trockenem Wetter getrotzt und verbrachten einen naturnahen und geselligen Wandertag im Nationalpark Gesäuse. Die Wandertour stand auch unter dem digitalen Motto #wanderlust. So war nicht nur ich als Blogger anwesend. Magdalena und Anja aus München von youareanadventurestory.com waren ebenfalls im Gesäuse mit dabei.

Auf vier verschiedenen Routen lernten die Wanderbegeisterten die Natur rund um Kölbl- und Ebner-Alm kennen und waren neben der Wanderbewegung auch selbst nicht untätig. Die sportlich aktive Gruppe startete gemeinsam mit dem Skyrunner Christian Stangl bereits um 8 Uhr früh. Zu dieser Zeit war ich selbst erst mit dem kostenlosen Shuttledienst von Wien aus unterwegs ins Gesäuse, ein weiterer Shuttlebus war zeitgleich von Graz aus unterwegs. Kurz nach 10 Uhr starteten die restlichen drei Wandergruppen. Eine große Gruppe war gemeinsam mit den Jodel-Experten Ingeborg und Hermann Härtel unterwegs.
Nicht ganz so lautstark unterwegs waren Stefan Siedler und Barbara Winter bei der Yogawanderung. Über 20 weitere Mitwanderer breiteten an passenden Orten ihre Yogamatte aus und nahmen die Kraft des Schutzgebietes wohl besonders intensiv wahr.
Die letzte Gruppe spazierte mit der Musikgruppe „Ausgfuxt“ direkt zur Kölblalm, dem Ort der späteren gemeinsamen Feierlichkeit. Ich selbst war Teil der musikalischen und ultragemütlichen Wandergruppe, einige Musikstücke, Gstanzl und Witze begleiteten uns beim Aufstieg.
Witze kann ich mir ja sowas von gar nicht merken, aber einer ist in meinem Sieb alias Hirn hängengeblieben, der so dämlich ist, dass ich ihn mit euch teilen muss: „Was ist der Unterschied zwischen einem Teppich und einem Bäcker? Der Bäcker muss um 1 Uhr früh aufstehen, der Teppich kann liegen bleiben.“ Ihr könnt euch vorstellen, dass der Spaßfaktor auf keinen Fall zu kurz kam.

Die Vielfalt und Schönheit des Nationalparks Gesäuses standen bei dieser Wanderung besonders im Vordergrund. Nach einer naturnahen und erlebnisreichen Wandertour ließen alle Wandergruppen den Tag bei der Kölblalm mit der Musik von „Ausgfuxt“ im wahrsten Sinn ausklingen.
Im nächsten Jahr soll es wieder eine Sternwanderung geben. Ich empfehle: Vormerken! 🙂

Impressionen der Sternwanderung im Gesäuse

Treffpunkt beim Parkplatz Kölblalm.
Schöne Blüten, stramme Wadeln.
Eine Tuba geht auf Wanderschaft.
Andreas Hollinger begrüßt die TeilnehmerInnen der Sternwanderung.
Ein kleines Wolkenfenster lässt für kurze Zeit blauen Himmel zu.
Wasser ist vielmaliger Begleiter der Wandergruppen.
Ausgfuxt spielt im steinernen Konzertsaal.
Die Wandertouren werden perfekt dokumentiert.
Die Blicke auch schon mal auf das Kleine gerichtet.
Wildes Wasser.
Genug Zeit vorhanden, die Natur zu betrachten.
Noch vor der Zeit des World Wide Web stand WWW für Wildes Wasser und Wald.
Am Weg zur Kölblalm ist Verdursten schwer.
Die letzten Schneereste am Gegenhang der Kölblalm.
Die Musik trifft ein! Holladrio!
Die Sonne weißt Ausgfuxt den Weg zur Alm.
Blick vom Innenbereich zum Außenbereich. Das Essen wird vorbereitet.
Die Wandergruppen fanden sich am Nachmittag bei der Kölblalm ein…
…während Ausgfuxt musikalisch für gemütliche Stimmung sorgte.
#wanderlust bei der Kölblalm.
Wieder am Abstieg zum Ausgangspunkt.
Hab wohl eine gewisse Affinität zu Wasser. Aber im Gesäuse kannst nicht anders.

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