Earth Hour 2018 – Lichtsafari durch die Wiener Innenstadt

Ein Fixpunkt im Frühlings-Kalender ist seit vielen Jahren die vom WWF initiierte Earth Hour. 2007 wurde erstmals im australischen Sydney das Licht für eine Stunde abgeschaltet, als Signal für den Klimaschutz. Mittlerweile wird die Earth Hour in 187 Ländern abgehalten, über 12.000 Denkmäler, Gebäude und Monumente präsentieren sich in ihrem natürlichen Erscheinungsbild. In Österreich werden wieder in allen Landeshauptstädten sowie weiteren Städten und Gemeinden die Lichter ausgehen und erinnern somit auf den stetig voranschreitenden Klimawandel.

Am 24. März 2018 kannst auch du ab 20:30 Uhr im Zuge der Earth Hour die Lichter abdrehen und ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. Und nicht nur mit dem Abdrehen von Licht- oder Stromquellen kannst du etwas für das Klima tun. Weißt du, wie effizient deine Haushaltsgeräte sind? Welche Geräte alle in einem Standby-Modus verharren? Auf wwf.at findest du viele weitere Tipps für deinen Haushalt, wie du mit einfachsten Maßnahmen einen Beitrag für den Klimaschutz leisten kannst.

Earth Hour 2017 celebrations in Bulgaria © WWF-Bulgaria

Eine Lichtsafari durch die Wiener Innenstadt

Im Vorfeld der Earth Hour habe ich zu Fuß eine kleine Safari durch die Wiener Innenstadt unternommen. Ziel meiner Entdeckungsreise war das Beobachten von Lichtquellen, ohne besonders wertend zu sein. Nachfolgend entdeckst du eine mit GPS getrackte Tour meiner Safari. Um Strom zu sparen, habe ich zwischen manchen Abschnitten das GPS abgeschaltet. Das Ergebnis siehst du hier in der Karte und in den nachfolgenden Nachtaufnahmen.

Unterwegs war ich am 22.03.2018, ab ca. 19:45 Uhr. Ich darf anmerken, dass in den kommenden Wochen ein zweiter Bericht der gleichen Route folgt, wenn ich ab 2 Uhr früh wochentags unterwegs bin und Vergleiche aufstelle.

Übersichtskarte Earth Hour Wien, Kartengrundlage OpenStreetMap

– E –

Das E beginnt mit einem Blick auf die beleuchtete Votivkirche.
Maschinen und Licht benötigen Energie.
Wundersame Vermehrung am NIG.
Und der Mond leuchtet auch.
Eine subtile Botschaft ist im Schriftzug vom Cafe Caspar versteckt.
Wenn man nicht weiß, ob die Weihnachtsbeleuchtung noch oder wieder hängt. Oder ganzjährig versauert.

– A –

Hinter beleuchteten Bäumen sticht das Rathaus hervor.
Wengan Klimawandel warad’s. Und die Lichter spiegeln…
Der Scheinwerfer für das Liebenberg-Denkmal beleuchtet nicht nur das Denkmal.
Ausfüllend.
Ein Lichtermeer am Schottentor.
Kennt man aus Büchern.

– R –

Im Spiegel meiner selbst.
Möge das Licht leuchten.
Wenn sich im 1. und 2. Stock das Gegengebäude spiegelt.

– T –

Rotstich an der Börse.
Wien.

– H –

Von der Hohen Brücke in den Tiefen Graben.
Maria ist hier nicht Lichtstad.
Am Gestade.
Für ein „gesundes Klima“.
Säulenbeleuchtung.
Schattenspiele.
Wenn man eigentlich nichts zum Herzeigen hat.

– H –

Schulhof.
101 Lichter am Weg zum Michaelerplatz.
Gut betucht durch Lichtlauben gehen.

– O –

Lessing lässt sich nicht lichtlumpen.
Da fehlt doch was. Und dürfte auch egal sein.
Lichtkegel.
Das Licht aus der Steckdose.
Hab bald Geburtstag. Nur so als Info.

– U –

So leuchtet der Hase also.
Stallungen am Hohen Markt.

– R –

Schwarz-weiß-Malerei am Bauernmarkt.
Den Leuchter präsentieren.
Die Ankeruhr von unten.
Verschlossen, aber beleuchtet.

– 2 –

Das Licht sucht sich seinen Weg.
Alles funkelt und glitzert.
Farbe ins Grätzel bringen.
Pestsäule und wenig volle Sitzreihen.
Riesenorangen.
Ein Lichtklumpen am Stephansplatz.

– 0 –

Auslagen, die nur beleuchtet sind.
Ein Schatten nur in einer Richtung ist eine Seltenheit.
Innen- und Außenbeleuchtung.
Mond und Bestrahler scheinen um die Wette.

– 1 –

Der Frühling leuchtet entgegen.
Wandblendung.
Ist das Kunst oder kann das weg?

– 8 –

So hell, da braucht sogar die Ananas eine Sonnenbrille.
Strom sparen: Es wäre so easy.
Buntes ist bunt.
Absolut sinnvolle Bodenbeleuchtung.
Auslagenbeleuchtung, die Zweite.
Umgegeben von Licht.
Außerhalb der Tour mit den wohl meisten Leuchten am Gebäude.

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