Hoamatroas: Meine frühe Wanderkarriere

Wenn von meinen ersten Wandererfahrungen die Rede ist, erwähne ich immer den Traunstein in Oberösterreich, welchen ich als 14-jähriger Hupfer über den Naturfreundesteig bestiegen habe. Dann passierte jahrelang nichts und erst als 23-jähriger unternahm ich meine erste richtige Wandertour auf 900 Kilometern am Spanischen Jakobsweg. Dieses Erlebnis auf der Iberischen Halbinsel hat die Liebe zum Wandern erst so richtig aufleben lassen und mich somit acht Jahre später zur Hoamatroas getrieben.

Aber: Wie sah eigentlich meine Wanderkarriere in den jungen Jahren aus? Selbst erinnere ich mich an Ausflüge und Urlaube mit der Familie, die oft in der Natur verbracht wurden. Doch nicht nur das. Aufgrund der Lage meines Elternhauses wuchs ich mit der Natur vor der Nase auf. Das möge auch der Grund sein, warum ich mich am wohlsten noch immer in der Natur fühle.

Von den ersten Krabbelversuchen auf der Alm zur medialen Berichterstattung

Als kleiner Gschropp durfte ich anscheinend Almluft bei Hohentauern schnuppern. Generell waren wir immer wieder des Öfteren bei Verwandten in Hohentauern in der Steiermark zu Besuch. Hier erkundete ich den Almboden bei einer Hütte auf allen Vieren.
Schon damals machte mir das Gehen, wenn auch noch mit Unterstützung, sichtlich Spaß.
Ich hatte früher schon ein Gespür für stilvolle wetterfeste Wanderkleidung. Auch meine Liebe zur Bergwelt brachte ich mit entsprechender Kopfbedeckung zur Sprache.
Es stellte sich bald heraus, dass zwei Bretter unter den Füßen nicht besonders mein Ding waren. Dann doch lieber nur auf die eigenen Beine vertrauen.
Die Natur war immer in meinem Fokus, so wie hier am Gosausee.
Ein gewisses Gen zur Abenteuerlust wurde mir offensichtlich auch in die Wiege gelegt. Sonst würde ich mich dem Schloss Aistersheim nicht so gefährlich nähern.
Damals konnte ich noch ohne Probleme durch die Bucklwehluckn bei St. Thomas am Blasenstein wandern. Mal sehen, wie das im Zuge der Hoamatroas aussehen wird.
Wald und Fels waren immer schon reizvolle Umgebungen für mich. Damals war ich noch vor der Kamera, heute halte ich mich meistens dahinter auf.
Doch wusste ich auch mal eine Pause einzulegen. Wanderungen können ja anstregend sein.
Und damals war schon irgendwie klar, dass ich in der Zukunft „irgendwas mit Medien“ mache und berichtete über meine Erlebnisse.

Ja. Die Krebserkrankung meiner Mutter und der darauffolgende Spanische Jakobsweg haben mich zu dem Wanderer gemacht, der ich heute bin. Aber ohne diesen vielfältigen Naturkontakt mit meiner Familie als Kind, wäre ich wohl schwer dem späteren Reiz des Wanderns in der Natur verfallen.
Dafür mal ein kräftiges Danke an meine Eltern!


Mehr Informationen zur Hoamatroas findest du hier.

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