Die südöstlichsten Spitze Wiens

Es gibt sie, mehrere, viele. Die südöstlichsten Spitze Wiens stehen für … ja, für was eigentlich? Für Verbindung, Zusammenhalt, für das Ende, aber auch für Zukunft. Aber, was sind eigentlich die südöstlichsten Spitze Wiens?

Die Spitze Wiens haben nichts mit dem Floridsdorfer „Am Spitz“ zu tun. Profunde Kenner der Himmelsrichtungen hätten Floridsdorf auch nicht in den Südosten Wiens gesteckt. Gemeint sind damit die Landspitzen im Donauraum, deren bekannteste wohl das südöstliche Ende der Donauinsel sei. Wer auf einen dieser Spitze zugeht, steht irgendwann zwangsläufig an.

Ich stelle euch nun fünf südöstliche Spitze Wiens vor, was ihr dort findet, oder auch nicht, und wie ihr hinkommt. Und: Spitz hat nichts mit den Zuckersaftln zu tun. Gibt’s die eigentlich noch?

Routenvorschlag

Hier gleich mal ein wilder Routenvorschlag für SpaziergeherInnen und die es nicht scheuen, ihr Rad auch über Stufen und Rumpelpisten zu führen. Und: Das Höhenprofil gekonnt ignorieren!

volle Distanz: 18.64 km
Gesamtanstieg: 249 m
Gesamtabstieg: -252 m
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Spitz zwischen Alberner Hafen und Donau

Ein eigentlich namenloser Spitz präsentiert sich hier zwischen Alberner Hafen und Donau. Wie passend, dass sich am gegenüber liegenden Ufer der Friedhof der Namenlosen befindet. Was hier am Alberner Hafen passiert, weiß eigentlich niemand so genau. Wird hier vielleicht nur herumgealbert? Kleiner Wortwitz am Rande des ersten Spitzes in dieser Kategorie.
Ein wahrlich unspektakuläres Ding in Simmering, die Straße dorthin nennt sich immerhin noch Simmeringer Lände. Doch zumindest ist dieser Spitz der spitzeste Spitz aller hier vorgestellten Spitze.

Ach ja, sollte der Lobautunnel realisiert werden, würde dieser Spitz nahezu an der Spitze untertunnelt werden.

Nächste Öffi-Haltestelle: 76A und 76B: Alberner Hafen

Spitz zwischen Donaukanal und Donau

Hier schießt der Katamaran mit Überschallgeschwindigkeit aus dem Donaukanal heraus und landet fünf Minuten später in Bratislava.
Hier endet der Donaukanal zur Rechten und vermischt sich wieder mit dem ursprünglichen Donauwasser.
Hier finden Wassermolekühle wieder zueinander, die bei Nußdorf herzzerreißend getrennt wurden.

Nächste Öffi-Haltestelle: 73A, 76A, 79B: Zinnergasse

Spitz zwischen Seitenhafen und Donau

Hier kommen wohl die wenigsten Menschen angedackelt, obwohl dieser Spitz doch einen gewissen Reiz ausübt. Eine Rumpelpiste und ein schmaler Pfad führen zu diesem Spitz.

Nächste Öffi-Haltestelle: 73A, 76A, 79B: Zinnergasse und 79A, 79B: Kraftwerk Freudenau

Spitz zwischen Donau und Neue Donau

Hier ist man nicht allein. Außer man kommt zu unchristlichen Zeiten angeradelt um das südöstliche Ende der Donauinsel zu bewundern. Ja, hier landen schon die einen oder anderen RadfahrerInnen, lassen sich nieder, werden sesshaft und ziehen hier ihre Kinder groß. Die Weite der Donau zieht BesucherInnen in ihren Bann, welche sich in einem Blickwinkel von 340° vor einem ausbreitet. Die Donauinsel wurde anno dazumals in einer Folge von Elizabeth T. Spiras Alltagsgeschichten als „Garten Österreichs“ bezeichnet. Wenn dem so ist, dann ist das südöstliche Ende der Komposthaufen dieses Gartens: Nicht alle müssen hin, aber wer was vom Garten hält, muss auch hier mal vorbeikommen.

Nächste Öffi-Haltestelle: 92B: Ölhafen

Spitz zwischen Neue Donau und Ölhafen Lobau

Irgendwie fragt man sich schon: Links Nationalpark, vor einem Donaugewässer, hinter einem ein Öllager. Wie passt das zusammen? Wenn noch dazu der Wind passend durch die Landschaft zieht, kann man sich über ein wenig Ölgeruch am nördlichsten südöstlichsten Spitz freuen.

Nächste Öffi-Haltestelle: 92B: Ölhafen


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