Hoamatroas: Die Arbeit der OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe

Davor und während meiner Wandertour auf der Hoamatroas sammle ich Spenden für die OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe. Wie du dieses Projekt mit deinem Beitrag unterstützen kannst, findest du hier erklärt.

Mai 1988: Das erste Treffen

Die OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe wurde im Mai 1988 gegründet. Das erste Treffen kam auf Initiative mehrere Elternteile zustande, welche ihre Erfahrungen und Erlebnisse in Bezug auf Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen weitergeben wollten. Seitdem ist die OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe mit Sitz in Linz als Partner für Betroffene kaum mehr wegzudenken. Im Jahr 2018 wird die OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe 30 Jahre alt.

© OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe

Die Statuten der OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe

Der gemeinnützige und unabhängige Verein ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. Er fördert die wissenschaftliche Forschung und Lehre und bezweckt Fürsorge gegenüber krebskranken Kindern und Jugendlichen sowie deren Angehörigen in finanzieller, materieller und in apparativer und personeller Hinsicht. Die kann z.B. eine Hilfestellung bei Behördenwegen sein, gesetzliche Unterstützungen, Sonderverpflegungen in Krankenhäusern, finanzielle Unterstützung für Haus- und NachhilfelehrerInnen, Elternwohnungen beim Spital, Zuschüsse für Medikamente und und und. Die Fülle an notwendigen Unterstützungsmöglichkeiten ist kaum endenwollend.

© OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe
© OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe
© OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe

Die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe fungiert als Dachverband aller Landesvereine und Organisationsteile.

Wie arbeitet die OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe?

Wie schon in den Statuten kurz erwähnt, sind die Unterstützungsmöglichkeiten äußerst vielseitig. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Onkologie-Station für Kinder und Jugendliche im Kepler Universitätsklinikum Linz, der einzigen Station dieser Art in Oberösterreich. Die Station wird jeden Vormittag von MitarbeiterInnen der Kinder-Krebs-Hilfe besucht und diese werden über Neuigkeiten instruiert, z.B. wenn es bei einem Kind eine neue Krebs-Diagnose gibt. Die OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe führt Erstgespräche, hilft bei bürokratischen Anfangshürden, stellt Eltern und Angehörigen alle notwendigen Informationen zur Verfügung und organisiert Unterstützungen. Im Jahr 2017 wurden 37 Neuerkrankungen registriert.

© OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe

Seit dem Februar 2016 ist die EOP im Einsatz. EOP steht für „Externer Onkologischer Pflegedienst“ und wird zu 100% von der OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe finanziert. Dieser Pflegedienst ist gedacht für Behandlungen, welche nicht zwangsläufig im Krankenhaus durchgeführt werden müssen, sondern auch in den eigenen vier Wänden passieren können. So entfällt eine vielleicht doch auch teils anstregende Fahrt nach Linz aus weit entfernt liegenden Gebieten.


Sieh dir doch dieses kurze Video über die Arbeit der OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe an und erfahre, wie deine Patenschaft oder deine Spende genutzt wird.

Warum unterstütze ich eigentlich die OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe?

Eine gute Frage, hier kommt wohl einiges zusammen. Also beginne ich einfach mal von vorne.

Leben mit einer Krebserkrankung

Es ist für mich nicht vorstellbar, wenn das eigene Kind an Krebs erkrankt. Ich habe keine Kinder, auch gibt es in meinem Bekannten- und Verwandten-Kreis keinen dokumentierten Fall, der mir bekannt wäre. Jedoch gab es in meinem Leben ein einschneidendes Erlebnis, welches auf eine Krebserkrankung von einem mir geliebten Menschen zurückzuführen ist.

Meine Mutter verstarb am 7. Februar 2010. Drei Jahre zuvor wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert. Es folgten Operationen, Chemo-Therapien, Bestrahlungen, alternative Behandlungsmöglichkeiten. Sie stellte die Ernährung um, beschäftigte sich intensiv mit zellenverändernden Substanzen, doch all dies half nichts. Der Krebs hatte sich in ihr festgesetzt und ließ sie nicht mehr los. Wir – die Familie im Gesamten – halfen ihr so gut es ging mit der Situation umzugehen.

In diesen Jahren war ich als Angehöriger Teil einer Krebserkrankung. Ich möchte nicht sagen, dass ich während dieser Zeit ein anderer Mensch wurde. Es wurde mir jedoch immer mehr bewusst, was wirklich wichtig ist im Leben. Parallel zum Krankheitsverlauf studierte ich Öko-Energietechnik. Es kristallisierte sich heraus, dass mein Interesse im Natur- und Umweltschutz zuhause ist, bzw. generell für eine bessere Welt zu kämpfen, gegen Ungerechtigkeit zu stehen und für die Gemeinschaft einzutreten.

Ohne dem Tod meiner Mutter, wäre ich wohl nie den Jakobsweg in Spanien gegangen, hätte wohl nie festgestellt, wie wunderbar eine mehrwöchige Wandertour sein kann und wäre jetzt wohl nicht in der Lage, mein Leben so zu gestalten, wie ich es seit einiger Zeit tue.

Und warum nun in Verbindung mit Kindern und Jugendlichen?

Mir persönlich sind eine intakte Natur, der Umweltschutz und ein gerechtes Leben in einer gemeinsamen Gesellschaft wichtig. So dass nachfolgende Generationen ebenso gute oder auch bessere Lebensbedingungen vorfinden mögen. Die Kombination aus den beiden – für mich sehr wichtigen – Realitäten, hat mich dazu bewegt, die OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe zu unterstützen. Kinder und Jugendliche sind die Zukunft. Unsere Zukunft. Und jene Zukunft ist es, in der ich gedenke meine weiteren Lebensjahre zu verbringen.

Wegpatenschaften und Spenden für die OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe im Zuge der Hoamatroas

Wie schon erwähnt, kannst auch du deinen Teil dazu beitragen, die Arbeit der Kinder-Krebs-Hilfe zu unterstützen. Du kannst Wegpatenschaften für einzelne Etappen im Vorfeld übernehmen oder währenddessen eine Spende direkt bei mir während der Wandertour abliefern. Oder auch einfach nur überweisen.

Jede Spende hilft Kindern und Jugendlichen bei ihrer Zeit nach der Diagnose Krebs.

Hier kommst du zu den Unterstützungsmöglichkeiten!


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2 Gedanken zu „Hoamatroas: Die Arbeit der OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe

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