„Wos? Piestingtoler Rundwonderweg? 231? Nie gheat.“
Kann ja mal passieren, man muss ja auch nicht die Wege kennen, die direkt an der Haustüre vorbeiführen. Aber schön wäre es, ganz ehrlich, denn den Piestingtaler Rundwanderweg mit rund 115 Kilometern sollte man einfach mal gegangen sein. Ob man dies im Eiltempo macht (der Rekord liegt bei zwei Tagen) oder gemütlich in 5 Tagen ist jedem und jeder selbst überlassen. Rund um das Biedermeiertal gibt es nämlich doch einiges an Abwechslung und bieder ist es schon gar nicht, meistens.

Tourdaten: Piestingtaler Rundwanderweg 231

Offizielle Homepage: http://www2.piesting.at/cms/front_content.php?idcat=310
Länge
: 115 Kilometer
Höhenmeter: 5.000 Hm
Start- und Endpunkt: Bahnhof Markt Piesting im Piestingtal
Charakteristik des Weges: Auf vielen Wanderungen durfte ich den Weg kennenlernen und mir ist neben dem typischen Föhrengeruch die sehr wanderfreundliche Wegbeschaffenheit gut in Erinnerung. Asphalt? Gibt’s eigentlich nur auf wenigen Kilometern im Klostertal und bei Muggendorf. Die Wege sind einfach zu begehen, einzig der Abstieg vom Unterberg nach Gutenstein fällt etwas steiler und steiniger aus. Etwas langatmig ist dann der Abschnitt an der Straße im Klostertal.

Wanderführer: Seit September 2015 gibt es ein Wanderbuch aus der Edition gehlebt!
Wanderkarten: f&b WK 012 / BEV ÖK50 UTM 5201, 4206

Download file: Piestingtaler Rundwanderweg 231 gesamt_2.gpx

Begangene und gekreuzte Weitwanderwege

  • Wiener Alpenbogen von Markt Piesting bis zu den Myrafällen, Edelweißhütte bis zur Gauermannhütte
  • Nordalpenweg 01 von Hohe Mandling bis Auf dem Hals, von der Edelweißhütte bis zur Gauermannhütte bis zum Plackles, vom Gasthof Postl bis kurz nach dem Herrgottschnitzerhaus
  • Nordalpenweg 01A von der Gauermannhütte bis zum Plackles, vom Gasthof Postl bis kurz nach dem Herrgottschnitzerhaus
  • Peter Rosegger Weitwanderweg von Kreuth/Muggendorf zum Hohen Mandling / gekreuzt kurz vor Dreistetten / vom Herrgottschnitzerhaus bis kurz vor Almfrieden / vom Plackles zur Edelweißhütte (außer Schober und Öhler)
  • NÖLRWW von Hohe Mandling bis Auf dem Hals, von der Edelweißhütte bis zum Plackles, vom Gasthof Postl bis kurz nach dem Herrgottschnitzerhaus
  • Voralpiner Weitwanderweg 04 vom Kieneck bis zum Unterbergschutzhaus
  • Wiener Mariazellerweg 06 vom Kieneck bis zum Unterbergschutzhaus
  • Waldmarkweg 622 vom Kieneck bis zum Unterbergschutzhaus
  • Wienerwald Weitwanderweg 404 vom Kieneck bis zum Unterbergschutzhaus
  • Burgenländischer Mariazellerweg 06 kreuzt bei Klausgraben und Mamauwiese

Impressionen

Keineswegs eine Sackgasse, zu Fuß kommt man (fast) überall hin.
Keineswegs eine Sackgasse, zu Fuß kommt man (fast) überall hin.
DSCF1221
Schattenspiele bei der Edelweißhütte am Fuße des Schneeberges.
CIMG7968
Martin grinst mit der Sonne um die Wette, hier am Herrgottschnitzerhaus auf der Hohen Wand.
DSCF2110_2144x1608
Am Weg vom Kieneck zum Unterberg kann man auch mal innehalten.
CIMG7962
Blick von der Hohen Wand auf die Neue Welt.
Selbstkontrolle am 231er ist angesagt.
Selbstkontrolle am 231er ist angesagt.
CIMG0334
Blick von der Mamauwiese zum Schneeberg.
CIMG0336
Der Zinken links ist der Schober, dahinter präsentiert sich die Dürre Wand.
DSCF4006
Der namensgebende Fluss rauscht durch Markt Piesting.
DSCF4027
Bei diesem Handwerksberuf bedeutet “Pech gehabt” ein bisschen was anderes.

Beitrag teilen:

Du willst über Neuheiten von Österreichs Weitwanderwegen informiert bleiben? 

This is a success preview text.

This is a error preview text.

3 Kommentare

  1. Vielen Dank für die schönen Impressionen dieser Tour, überhaupt gefallen mir sehr viele Fotos bei Euch sehr gut!
    Eine Frage zum Öhler Schutzhaus, das Ihr ja schon mehrfach besucht habt, vielleicht wisst Ihr eine Antwort: Dieses ist von Mittwoch bis Sonntag geöffnet, kann man dort von Sonntag auf Montag noch übernachten?
    (nach Corona….)

    • Lieber Christian,

      danke für dein Kommentar zum Piestingtaler Rundwanderweg und deine netten Worte. Zum Öhlerschutzhaus: Früher (also bis 2018 weiß ich das) war das auf Anfrage schon möglich, mit Ende 2019 hat ein neues Team die Hütte übernommen. Ob die das auch so weiterführen oder wie es dann gehandhabt wird, wenn man wieder auf der Hütte nächtigen kann, ist wohl sinnvoller direkt auf der Hütte zu erfragen.

      Liebe Grüße,
      Martin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.